Beschreibung
Die Kirche Santa Lucia, der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht, ist eine der ältesten Pfarreien von Brindisi, in der Altstadt. Von außen ist sie schlicht, mit einer Giebelfassade; innen bewahrt sie mittelalterliche Fresken und unter dem Fußboden eine ausgemalte Krypta aus dem frühen 13. Jahrhundert.
Einst war das Innere ganz mit Fresken bedeckt. Erhalten sind große Fragmente aus dem 13. und 14. Jahrhundert: ein Petrus Martyr mit Szenen aus seinem Leben und mehrere Heilige in ganzer Figur, von denen viele wegen der Hammerschläge in den Putz kaum noch zu erkennen sind.
Auf den Altären lohnen zwei Gemälde einen Blick: das Leinwandbild mit dem Martyrium der heiligen Lucia, 1770 von Giovanni Scatigno gemalt, und das Polyptychon der Madonna del Dolce Canto aus dem 16. Jahrhundert.
Am eindrucksvollsten ist die Krypta aus den ersten Jahren des 13. Jahrhunderts. Vier Säulen mit schönen korinthischen Kapitellen teilen sie in drei kleine Schiffe, und auch hier sind die Wände mit Fresken bedeckt.
Zu den Figuren in der Krypta gehören der heilige Nikolaus, der heilige Blasius, Maria Magdalena mit dem Salbgefäß und der Apostel Petrus. Eine Jungfrau Kyriotissa zeigt Einflüsse der östlichen Kunst, ein Zeichen für die Verbindungen Brindisis mit der byzantinischen Welt.
Ursprünglich stand neben der Kirche ein Kloster büßender Nonnen, die wegen der Farbe ihres Habits „Weiße“ genannt wurden. Sie gehörten dem Orden von Santa Maria di Valleverde an, kamen aus Acri, und eine Urkunde erwähnt sie schon 1248.
Die Anlage entstand wahrscheinlich zur Zeit Friedrichs II. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Kirche mit den Bögen, die sie heute in drei Schiffe teilen, und mit den Seitenaltären erneuert; vom Kloster dagegen ist keine Spur geblieben.
Im Mittelalter bildete die Gegend um die Kirche das Viertel San Toma, einen der drei „Pittachi“, in die die Stadt eingeteilt war.
Einst war das Innere ganz mit Fresken bedeckt. Erhalten sind große Fragmente aus dem 13. und 14. Jahrhundert: ein Petrus Martyr mit Szenen aus seinem Leben und mehrere Heilige in ganzer Figur, von denen viele wegen der Hammerschläge in den Putz kaum noch zu erkennen sind.
Auf den Altären lohnen zwei Gemälde einen Blick: das Leinwandbild mit dem Martyrium der heiligen Lucia, 1770 von Giovanni Scatigno gemalt, und das Polyptychon der Madonna del Dolce Canto aus dem 16. Jahrhundert.
Am eindrucksvollsten ist die Krypta aus den ersten Jahren des 13. Jahrhunderts. Vier Säulen mit schönen korinthischen Kapitellen teilen sie in drei kleine Schiffe, und auch hier sind die Wände mit Fresken bedeckt.
Zu den Figuren in der Krypta gehören der heilige Nikolaus, der heilige Blasius, Maria Magdalena mit dem Salbgefäß und der Apostel Petrus. Eine Jungfrau Kyriotissa zeigt Einflüsse der östlichen Kunst, ein Zeichen für die Verbindungen Brindisis mit der byzantinischen Welt.
Ursprünglich stand neben der Kirche ein Kloster büßender Nonnen, die wegen der Farbe ihres Habits „Weiße“ genannt wurden. Sie gehörten dem Orden von Santa Maria di Valleverde an, kamen aus Acri, und eine Urkunde erwähnt sie schon 1248.
Die Anlage entstand wahrscheinlich zur Zeit Friedrichs II. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Kirche mit den Bögen, die sie heute in drei Schiffe teilen, und mit den Seitenaltären erneuert; vom Kloster dagegen ist keine Spur geblieben.
Im Mittelalter bildete die Gegend um die Kirche das Viertel San Toma, einen der drei „Pittachi“, in die die Stadt eingeteilt war.